UMTS ist die dominierende Technologiegruppe hinter 3G. Seine Einführung geht auf die frühen 2000er Jahre zurück.
Es basiert auf dem Netzstandard CDMA (Code Division Multiple Access). CDMA ermöglicht im Wesentlichen die gemeinsame Nutzung desselben Funksignals durch viele verschiedene Geräte, so dass die Kapazität von CDMA-Netzen bis zu fünfmal höher ist als bei 2G-GSM-Diensten. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit von Dienstausfällen oder Konnektivitätsproblemen bei starkem Systemverkehr erheblich verringert.
Wie das weiterentwickelte Netzprotokoll der zweiten Generation ("2.5G") GPRS (General Packet Radio Service) ist UMTS ein paketvermitteltes System. Bei IoT-Implementierungen ermöglicht dies den Geräten die gemeinsame Nutzung der Bandbreite und das Senden und Empfangen von Datenpaketen nach Bedarf.
UMTS ermöglicht es auch, die Netzkosten eines Nutzers auf der Grundlage des gesendeten oder empfangenen Datenvolumens zu berechnen. Diese Funktion trägt dazu bei, die Kosten für Anwendungen wie Umweltsensoren und Industriemonitore niedrig zu halten, bei denen die Geräte ständig eingeschaltet sind und nur sporadisch kleine Datenmengen übertragen.