GSM ist der Standard für die zweite Generation (2G) der drahtlosen Telefontechnologie. Erstmals 1991 in Finnland eingeführt, wurde es schnell zur weltweiten Standardnetztechnologie, die schnelle und sichere drahtlose Verbindungen ermöglicht.
GSM markierte den Übergang von der analogen zur digitalen Mobilfunktechnik. Es war die erste Plattform, die Datendienste (SMS und MMS) im Mobilfunk ermöglichte. Die Sicherheit war ein weiterer wichtiger Faktor, der für dieses System sprach. Bei den früheren 1G-Netzen war es ein Leichtes, die Kommunikation über Funkscanner zu hacken. GSM verschlüsselte Daten und Anrufe, so dass nur der vorgesehene Empfänger einer Kommunikation diese empfangen oder lesen konnte.
Im Laufe der Zeit entstandenneue Mobilfunknetze (3G, 4G und 5G ), um die von Mobilfunknutzern und Geräteherstellern geforderte größere Bandbreite und höhere Up-/Download-Geschwindigkeiten zu ermöglichen.
Der GSM-Standard ist jedoch in vielen Gebieten noch immer verbreitet. Obwohl er in erster Linie für Telefone konzipiert wurde, sind GSM-basierte Netze auch für die Übertragung kleiner Datenmengen nutzbar. Das bedeutet, dass 2G immer noch für Milliarden von angeschlossenen Geräten verwendet wird: von Infotainmentsystemen in Autos bis hin zu Gerätemonitoren.
4G-LTE-Technologien werden ebenfalls weiterentwickelt, um einige Optionen mit geringer Bandbreite für die Bereitstellung von IoT-Geräten zu erhalten. Diese sind LTE Cat 1, LTE Cat M (LTE-M) und LTE Cat NB (NB-IoT).