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IoT-Glossar

Was ist iSIM?

Bei einer integrierten SIM (iSIM) ist das SIM-Betriebssystem direkt in die Computerhardware eines Geräts integriert.

Was ist iSIM?

Bei einer integrierten SIM (iSIM) ist das SIM-Betriebssystem direkt in die  Computerhardware eines Geräts integriert. Entdecken Sie, wie dieser jüngste Fortschritt in der IoT-Konnektivität zu niedrigeren Geräteherstellungskosten, längerer Lebensdauer, besserer Sicherheit und rationalisiertem IoT-Projektmanagement führen kann.

Was ist iSIM?

Eine programmierte SIM (Subscriber Identity Module) enthält alle Informationen, die der Nutzer eines Geräts benötigt, um sich mit einem Netz zu verbinden, einschließlich der internationalen Mobilfunkteilnehmerkennung (IMSI) des Teilnehmers und netzspezifischer Informationen.

In ihrem herkömmlichen Format ist die SIM in einem Chip gespeichert, der in eine herausnehmbare Karte integriert ist. Eine beliebte Wahl für IoT-Projekte. Es gibt auch die Möglichkeit, "eingebettete" SIMs (eSIMs) zu verwenden. Dabei hat die SIM die Form eines Chips, der auf eine Platine im Gerät gelötet ist.

iSIM geht in Bezug auf die Integration noch einen Schritt weiter als eSIM. iSIM wird durch die System on a Chip (SoC)-Technologie ermöglicht, bei der alle Rechenkomponenten eines Geräts in ein kleines Stück Silizium eingebettet werden können.

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Was sind die Unterschiede zwischen eSIMs und iSIMs?

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Bei der eingebetteten SIM-Technologie (eSIM) befinden sich die SIM-Informationen nach wie vor auf einem eigenen Chip. Dieser Chip ist viel kleiner als alle SIM-Formate für herausnehmbare Karten. Ein eSIM-Chip misst 6 x 5 mm im Vergleich zu 12,3 x 8,8 mm bei der kleinsten herausnehmbaren Karte, der Nano-SIM.

Mit iSIM wird der Platzbedarf für die Speicherung der SIM-Informationen noch weiter reduziert. Dabei werden die SIM-Funktionen direkt in die SoC-Architektur des Hauptcomputers oder des Konnektivitäts-Chips in einem Gerät eingebettet. Damit entfällt die Notwendigkeit einer separaten SIM-Hardwarekomponente vollständig.

In IoT-Anwendungen werden eSIMs über eine Software eingesetzt und verwaltet, die als eUICC (Embedded Universal Integrated Circuit Card) bezeichnet wird. Mit dieser Software kann eine einzige SIM-Karte mehrere Profile beherbergen. Sie ermöglicht es Unternehmen auch, diese Profile über ein Netzwerksystem mit einer Methode namens Remote SIM Provisioning (RSP) hinzuzufügen, zu entfernen und zu verwalten.

Die Vorteile von iSIMs

Herstellungskosten

Dank des iSIM-Designs sind in IoT-Geräten weder eine Chipkarte und ein Slot noch ein spezieller gelöteter Chip erforderlich, was zu niedrigeren Herstellungskosten führt. Der Ansatz kann zu weniger Schritten im Montageprozess führen und gleichzeitig die Fertigungslieferkette verkürzen. Vor allem wenn sich dies auf Tausende von Geräten auswirkt, können die Kosteneinsparungen erheblich sein.

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