
Datendienste
2G ermöglichte erstmals die Übertragung von textbasierten Daten über den Short Messaging Service (SMS). 2G ermöglichte es den Netzen auch, Dienste wie Multimedia-Nachrichten (MMS) und Bildnachrichten anzubieten.
Die bekannte nG-Bezeichnung zur Beschreibung von Mobilfunknetzen (2G, 3G, 4G, 5G) bezieht sich auf die Generation der digitalen Technologie, auf der das Netz aufgebaut ist.
Im Vergleich zu seinem Vorgänger der ersten Generation bot 2G die folgenden Vorteile:

2G ermöglichte erstmals die Übertragung von textbasierten Daten über den Short Messaging Service (SMS). 2G ermöglichte es den Netzen auch, Dienste wie Multimedia-Nachrichten (MMS) und Bildnachrichten anzubieten.

Die Audio- und Datenübertragung konnte zwar digital verschlüsselt werden, aber die Verschlüsselung war schwach. Im Laufe der Jahre wurde eine Reihe von Schwachstellen im 2G-Netz gefunden, und Echtzeit-Cyberangriffe gelten heute als einfache Aufgabe für Hacker.

Die Entwicklungen im Bereich der Datenübertragung, einschließlich Circuit Switch Data (CSD), Cellular Digital Packet Data (CDPD) und Enhanced Data Rates for GSM (EDGE), erweiterten schrittweise die Internetfähigkeiten von Geräten.

2G ermöglichte eine effizientere Nutzung der Funkfrequenzen. Die Geräte selbst wurden energieeffizienter, kleiner und billiger.
In der Praxis ist die Download-Geschwindigkeit, d.h. die Geschwindigkeit, mit der Daten vom Internet auf ein Gerät übertragen werden können - der größte Unterschied zwischen 2G und 3G. Die typische GSM-Basis-Download-Geschwindigkeit beträgt weniger als 0,1 Mbit/s. Dank der High-Speed Packet Access (HSPA)-Technologien ermöglichten die UMTS 3G-Netze dagegen typische Downloadgeschwindigkeiten von 1,5 Mbit/s.
Für Unternehmen bedeutete 3G, dass mehr datenintensive Anwendungen aus der Ferne genutzt werden konnten, was Funktionen wie Videounterstützung und die häufige Übertragung großer Datenmengen zwischen verbundenen Geräten ermöglichte.
In Deutschland wurden die 3G Netze zugunsten von 4G inzwischen abgeschaltet.
Die LTE-Download-Geschwindigkeiten sind mehr als dreimal so hoch wie die mit 3G-Technologien erreichbaren. Dies macht 4G-Standardnetze zu einer praktikablen Konnektivitätsoption für sehr datenintensive Anwendungen, einschließlich Überwachungs- und KI-gesteuerter Technologien.
Für eine allgemeinere Anwendung hat LTE jedoch auch eine Reihe von weiterentwickelten LTE-Netztechnologien mit geringem Stromverbrauch und großer Reichweite hervorgebracht, die speziell für IoT-Projekte in der Industrie, im Handel und bei Verbrauchern entwickelt wurden.
Dazu gehören:
Mehr über LTE-Konnektivität erfahren Sie hier.
Insbesondere vor dem Hintergrund des Auslaufens der 2G- und 3G-Netze (siehe unten) können eines oder mehrere dieser weiterentwickelten LTE-Netze eine praktikable Konnektivitätsoption für Ihre langfristige M2M/IoT-Strategie darstellen.
Im Deutschland und auf einigen anderen reifen Märkten wird 2G noch als Ausweichoption für alte Endgeräte genutzt. Aber auch in Deutschland ist die Abschaltung der 2G Netze bereits geplant.
Ein Grund dafür ist, dass die Weiterentwicklung der 4G-Netze - insbesondere die Einführung von VoLTE (Voice over LTE) - bedeutet, dass es nicht mehr notwendig ist, 2G als Ausweichlösung zu verwenden. Mit der raschen Entwicklung von 5G-Diensten steigt auch der Druck zur Rationalisierung des Funkspektrums, einschließlich der Freigabe von Frequenzen, die derzeit für nicht ausgelastete Netze "verschwendet" werden.
All dies führt dazu, dass in nicht allzu ferner Zukunft die Argumente für die Schließung (d. h. das Auslaufen) von 2G- und 3G-Netzen überwiegen werden.
Weitere Informationen über die Einstellung der 2G/3G-Netze und alternative Konnektivitätsoptionen für Ihre IoT-Projekte finden Sie in unserer oben verlinkten Ressource. Weitere IoT-Erklärungen finden Sie in unserem Glossar.